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Wohlfühlen im Kleinen 

Der Umzug in eine 1.5-Zimmer-Wohnung stellte Frau G. vor besondere Herausforderungen. Sie besitzt viele Dekorationen und persönliche Erinnerungsstücke – wunderschön, aber in einem kleinen Raum kann es schnell zu visueller Überreizung kommen. Gerade ältere Menschen reagieren sensibler auf Unruhe im Raum; zu viele Eindrücke können Orientierung und Wohlbefinden beeinträchtigen.

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In mehreren Gesprächen sortierten und wogen wir gemeinsam ab. Frau G. entschied selbst, was ihr wirklich wichtig ist und was sie weiterhin täglich um sich haben möchte. Unsere Rolle war es, diesen Entscheidungsprozess zu strukturieren und Klarheit zu schaffen.

Ein entscheidender Moment war die Visualisierung der neuen Wohnungsmöblierung. Erst dadurch wurde für Frau G. greifbar, wie viel Platz die Möbel und Dekorationen einnehmen würden – und wie wir Ruhe in den kleinen Raum bringen können, ohne dass etwas von ihrer Persönlichkeit verloren geht.

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Um den Raum klarer zu strukturieren, haben wir bewusst Akzente gesetzt und Ruhepole geschaffen:

– eine Wand gestrichen um farblich einen visuellen Kontrast im Raum zu setzen
– einen Vorhang, farblich auf Sessel und Wand abgestimmt, um den Schlafbereich sanft abzutrennen
– gezielt gesetzte Plätze für ihre liebsten Erinnerungsstücke

– den gemusterten Bettüberwurf ersetzt mit einem Unifarbenen

So blieb ihre Persönlichkeit sichtbar – ohne dass der Raum überladen wirkt.

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Beim Einrichten wählte Frau G. mit viel Freude aus, welche Dinge sie platzieren möchte. In den Tagen danach arrangierte sie kleine Dekorationen nach und nach an den Platz, der für sie stimmt – ein Zeichen dafür, dass sie sich Schritt für Schritt den Raum aneignet.

Visualisierung

Projektinformationen zu diesem «Silbernest»

Kundin: Seniorin ( 84J.), EL- Bezügerin, kinderlos

Grund für Umzug: Geplante Sanierung der bisherigen Wohnung

Neue Wohnung: 1.5 ZI Alterswohnung in Siedlung

Wohnraum: Verkleinerung von 60 m² auf 37 m²

Projektdauer: 3 Monate

Projektaufwand: Total 87,5 Std.

​1:1 Unterstützung mit Frau G.: 46 Std.

- Bedürfnisabklärung: 3 Stunden

- Einkaufen (neues Telefon): 1 Stunde

- Entscheiden und Besprechen mit Frau C.: 8 Stunden

( Das Packen des Hausrates haben 2 Nachbarinnen übernommen )

- Wohnungsabgabe- und Wohnungsübergabe: 2 Stunden

- Zügeltag/Anweisung der Zügelmänner:  8.5 Stunden

- Auspacken & Einrichten.: 18.5 Stunden

- Vernetzung und Schulung Haustechnik:  5 Stunden

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Nestmacher ehrenamtliche Arbeit: 35,5 Std. 

- Ausmass neue Wohnung: 0.5 Stunden

Planung und Präsentation (CAD):16 Stunden

- Organisation & Koordination von Sachspenden und Freiwilligenarbeit: 7 Stunden

- Offerten & Vergabe (Reinigung, Elektriker):  3 Stunden

- Einkauf (Leuchten, Balkonverspannung, Bettüberwurf, Vorhang): 4 Stunden

- Herstellung Pinnwand: 1 Stunde

- Kleinmaterial Baumarkt: 0.5 Stunden

- Mängelliste Wohnungsübergabe: 0.5 Stunden

- Bauführung (Reinigung, Maler- und Elektroarbeiten): 3 Stunden

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Sachspenden/ehrenamtliche Arbeit durch Firmen: 6 Std

- Wandfarbe gespendet durch Thymos AG

- Sachspende & Ehrenamtliche Montage Vorhangschiene: Vorhangbox AG/Isenzio AG

- ehrenamtliche Malerarbeiten durch Schneider & Schneider Maleratelier â€‹GmbH

Die kleinen «Extras» von Nestmacher:

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Dank Spenden und ehrenamtlichem Engagement entstand mit einem frischen Anstrich mehr Kontrast und Atmosphäre im Raum.

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Sicherungskästen im Eingangsbereich: dezent verdeckt mit einer neuen Pinnwand und einem bestehenden Möbel.

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Ein montierter Sichtschutz auf dem Balkon sorgt dafür, dass ihr kleiner Hund sicher bleibt und nicht abstürzen kann.

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